Yvonne Scherf gehört von Anfang an zum Team. Als Leitende Arzthelferin koordiniert sie die Arbeit der Medizinischen Fachangestellten und Schwestern. Zum Beispiel schreibt sie die Dienstpläne für ihre  Kolleginnen, plant für Ärztin und Schwestern die Haus- und Heimbesuche bei den in Frage kommenden Patienten und kümmert sich um mögliche Weiterbildungen für die Fachangestellten. Auch hinsichtlich der Zusammenarbeit der Internistischen Hausarztpraxis mit dem Team der Spezialisierten Ambulanten Versorgung in Potsdam (SAPV) – hier geht es um die ärztliche und pflegerische Betreuung schwerstkranker Menschen – spielt sie praxisorganisatorisch eine wichtige Rolle.

Nicht nur in ihrem eigentlichen beruflichen Metier als Arzthelferin leistet Yvonne Scherf Hervorragendes. Auch mit der Praxissoftware kennt sie sich bestens aus. Im Auftrag von Frau Dr. Böttcher hält sie als Koordinatorin der Praxis in Sachen Computer den Kontakt zu Einrichtungen wie etwa der Kassenärztlichen Vereinigung, mit denen Daten auf elektronischem Wege ausgetauscht werden.

Kennengelernt haben sich Dr. Berit Böttcher und Yvonne Scherf übrigens schon vor etlichen Jahren während der gemeinsamen Arbeit im MVZ für Blut- und Krebserkrankungen in Potsdam. Als die Ärztin dort Anfang 2010 von ihren Plänen berichtete, sich als Hausärztin in Golm niederzulassen, meinte Yvonne Scherf, dass sei sehr schade und eigentlich würde sie am liebsten mitkommen.

Und so geschah es dann auch.

Yvonne Scherf ist examinierte Arzthelferin. Die entsprechende Ausbildung hat sie von 1995 bis 1998 am Oberstufenzentrum III in Potsdam erfolgreich absolviert.

Anschließend arbeitete sie im Medizinischen Versorgungszentrum für Blut- und Krebserkrankungen in Potsdam.

Zum 1. April 2010 wechselte sie in die Arztpraxis Golm.

Regelmäßig nimmt Yvonne Scherf an Fortbildungen teil, so etwa an Notfallseminaren und an einem Behandlungs- und Schulungsprogramm für Typ-2-Diabetiker. Mit ihrer jüngsten, sehr umfangreichen Weiterbildung betrat sie sogar Neuland im Land Brandenburg. Die Golmer Arzthelferin gehörte zu den ersten Teilnehmern des von der Landesärztekammer initiierten Pilotprojektes „Nichtärztliche Praxisassistentin“. Die Aufgaben dieser Assistenten, kurz „Näpa“ genannt, erinnern an die berühmte „Schwester Agnes“ aus DDR-Zeiten. Als ausgebildete Näpa kann Yvonne Scherf ihrer Ärztin zum Beispiel bei Hausbesuchen entlastend unter die Arme greifen. Mehr zum Pilotprojekt „Nichtärztliche Praxisassistentin“ lesen Sie hier.