ist Fachärztin für Innere Medizin, verfügt über zwei Zusatzbezeichnungen und gehört seit 1. Februar 2017 als zweite Ärztin zum Team der Hausarztpraxis Golm.

Nach ihrem Abitur arbeitete die gebürtige Altenburgerin zunächst ein Jahr lang im Fachkrankenhaus für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie im sächsischen Wechselburg. 1992 wurde sie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig immatrikuliert. Famulaturen – mehrmonatige Pflichtpraktika während des Studiums – führten sie unter anderem an das Herzzentrum Leipzig, in die Gynäkologische Abteilung des Kreiskrankenhauses Altenburg (Thüringen) sowie nach Südafrika, wo Uta Bernhardt am „King Edward Hospital“ in Durban tätig war. Während des Praktischen Jahres im Rahmen des Studiums arbeitete Uta Bernhardt in den Jahren 1998/1999 unter anderem in den Abteilungen Diagnostische Radiologie und Strahlentherapie des Universitätsklinikums Leipzig sowie in den USA. Dort führte sie die Ausbildung nach Houston an das Herz-Institut der Universität Texas und in die Chirurgische Abteilung des Veteran Affairs Medical Centers des Baylor Colleges für Medizin.

Ihre Zeit als Ärztin im Praktikum – ebenfalls Teil der Ausbildung – absolvierte sie in der Inneren Klinik des Diakonie-Krankenhauses Halle (Saale).

Die Approbation, die staatliche Zulassung als Ärztin, wurde ihr 2001 verliehen.

2003 zog Uta Bernhardt aus familiären Gründen nach Potsdam und wechselte an das Evangelische Krankenhaus Lehnin (Potsdam-Mittelmark), wo sie knapp 14 Jahre lang sehr gern gearbeitet hat. Zunächst war sie in der Inneren Abteilung tätig. 2009 legte Uta Bernhardt die Facharztprüfung Innere Medizin ab und erhielt die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Von 2003 bis 2012 war sie neben ihrer Arbeit in der Klinik auch als Notärztin im Rettungswagen im Einsatz.

2012 wechselte sie als Ärztin auf die Palliativstation des Lehniner Krankenhauses. Es folgten fünf intensive Jahre in einem besonderen Team und die tägliche Auseinandersetzung mit den Themen Abschied, Tod und Sterben.  „Diese spezielle Arbeit ist so wichtig – für jeden einzelnen von uns wie für die Gesellschaft. Sie hat mich auf besondere Weise berührt und geprägt, deshalb ist mir die Palliativmedizin auch weiterhin ein großes Anliegen“, betont Uta Bernhardt. 2014 erwarb sie die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin zu ihrem Facharzt. Zwei Jahre darauf folgte die Zusatzqualifikation Psychoonkologie.

Im Laufe ihrer Ausbildung und ihres Berufslebens hat Uta Bernhardt in den unterschiedlichen Kliniken und Abteilungen umfangreiche Erfahrungen sammeln können beispielsweise in endoskopischen Untersuchungen wie Gastroskopie und Koloskopie, bei der Anlage von PEG-Sonden sowie in verschiedenen Arten von Ultraschalluntersuchungen.

Wenn jemand so lange und so gerne in einem Krankenhaus wie dem in Lehnin arbeitet – warum wechselt er dann in eine Hausarztpraxis? Ganz einfach, meint Uta Bernhardt, „ich wollte einen Perspektivwechsel wagen“. Sie wolle ihr berufliches Spektrum als Ärztin erweitern, erklärt die Internistin. Und: So interessant die Arbeit an einem Krankenhaus auch sei – durch die damit verbundenen Nacht-, Wochenend- und Bereitschaftsdienste stelle die Kliniktätigkeit automatisch immer auch eine Belastung für die Familie dar. Insofern spiele neben den fachlichen Gründen für ihre jetzige Entscheidung natürlich auch die Familie eine wichtige Rolle.